Unsere Marktbeobachtungen am 13.08.2019

+++ Ölpreise geben wieder etwas nach +++ Da keine weitere Entwicklung im Handelsstreit absehbar, konzentriert sich der Markt heute nachmittag auf die Lagerdaten der USA +++ Globale Konjunktur weiterhin am schwächeln, was die Öl-Nachfrage senkt +++ Unser Tipp: Jetzt den günstigen Preis für die Heizperiode sichern und sich im September zum heutigen Tagespreis beliefern lassen +++ Preise könnten auf lange Sicht deutlich zulegen +++

Öffentliche Nachrichten

8 Uhr – Ölpreise geben etwas nach

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gesunken. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,43 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um zwölf Cent auf 54,81 Dollar.

Seit Beginn des Monats ist der Preis für US-Öl um etwa fünf Prozent und der für Nordseeöl um etwa neun Prozent gefallen. Ursache ist der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China, der die Weltwirtschaft insgesamt belastet und damit die Nachfrage nach Rohöl bremst. Nach wie vor ist keine Lösung des Konflikts in Sicht.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte aber auch die Entwicklung der Ölreserven in den USA wieder stärker in den Fokus rücken. Am Abend werden vom Interessenverband American Petroleum Institute (API) Daten zur Entwicklung des Lagerbestände erwartet. Analysten gehen davon aus, dass die amerikanischen Ölreserven in der vergangenen Woche gefallen sind. Ein Rückgang der Reserven dürfte die Ölpreise stützen.

 

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